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Wertschätzung, Respekt und Entwicklungsperspektiven sind für viele Beschäftigte im Handwerk heute entscheidende Faktoren. Besonders junge Menschen legen viel Wert auf einen respektvollen Umgang und können sich eine Karriere im Handwerk grundsätzlich vorstellen – am Ende entscheiden sich jedoch nur wenige für eine Ausbildung im Handwerk. Für Betriebe ist das ein wichtiger Hinweis. Foto: ISOTEC GmbH Was Beschäftigte im Handwerk heute hält: Wertschätzung und Respekt entscheidend Das Handwerk kämpft vielerorts mit Nachwuchsmangel und fehlenden Fachkräften. Doch wer meint, höhere Löhne allein würden das Problem lösen, greift nach Einschätzung von Branchenkennern zu kurz. Immer wichtiger werden im Arbeitsalltag Faktoren wie Wertschätzung,Respektund ein gutes Miteinander im Betrieb. Darauf weist der von ISOTEC initiierte und gemeinsam mit dem renommierten Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Consult) entwickelte ISOTECHandwerkskompass hin. DiezentraleErkenntnis:Wer Fachkräfte im Handwerk gewinnen und langfristig binden will, muss mehr bieten als einen sicheren Arbeitsplatz und eine faire Bezahlung. „Faire Bezahlung ist wichtig. Aber sie allein entscheidet nicht darüber, ob Menschen im Handwerk bleiben“, sagt Horst Becker, Gründer und Geschäftsführer des Sanierungsunternehmens ISOTEC. „Anerkennung, Respekt und das Gefühl, mit der eigenen Arbeit etwas Sinnvolles zu leisten, spielen eine immer größere Rolle.“ Besonders deutlich wird das bei jungen Menschen. Laut Handwerkskompass können sich 29,4 Prozent der befragten Jugendlichen grundsätzlich eine Karriere im Handwerk vorstellen. Tatsächlich entscheiden sich jedoch nur 9,8 Prozent für diesen Weg. Für Betriebe ist das ein Hinweis darauf, dass neben Einkommen und Jobsicherheit auch Arbeitsklima, Entwicklungsmöglichkeiten und Unternehmenskultur stärker in den Fokus rücken müssen. Wertschätzung zeigt sich dabei nicht in großen Gesten, sondern im täglichen Umgang: in einer offenen Kommunikation, konstruktivem Feedback, die Einbindung von Beschäftigten in Entscheidungen und ehrlicher Anerkennung guter Leistungen. Das alles stärkt das Zugehörigkeitsgefühl und die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Gerade in handwerklichen Betrieben, in denen Teamarbeit, Verlässlichkeit und persönlicher Einsatz eine große Rolle spielen, könne das entscheidend für Motivation und Bindung sein. „Wer Fachkräfte halten will, muss in Menschen investieren“, so Becker. „Ein Betrieb wird nicht nur durch Maschinen und Aufträge erfolgreich, sondern vor allemdurchdieMenschen,die dort jeden Tag Verantwortung übernehmen.“ Für viele Handwerksbetriebe entscheidet sich genau daran die Zukunftsfähigkeit: nicht nur neue Mitarbeiter zu gewinnen, sondern sie auch langfristig zu halten. Ein wichtiger Schlüssel liegt in einer Unternehmenskultur, in der Leistung gesehen, Entwicklung ermöglicht und Zusammenarbeit auf Augenhöhe gelebt wird. „Faire und verlässliche Bezahlung sollte selbstverständlich sein. Entscheidend ist aber, ob Beschäftigte sich im Betrieb respektiert und ernst genommen fühlen“, betont ISOTEC-Gründer Horst Becker. ots Zoff um den 8-Stunden-Tag Die geplante Reform des Arbeitszeitgesetzes sorgt für massiven Streit: Statt eines festen 8-Stunden-Tages soll künftig eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden gelten. Für Unternehmen bedeutet das mehr Spielraum – längereArbeitstage,dafürmehr freie Tage. Für Gewerkschaften hingegen ist es ein Angriff auf den Gesundheitsschutz und ein Risiko für Beschäftigte. Der Konflikt zeigt: Es geht längst nicht nur um Arbeitszeit, sondern um die Zukunft von Arbeit insgesamt. Flexibilität entscheidet heute nicht nur über Produktivität, sondern darüber, ob Mitarbeiter überhaupt bleiben oder gehen. Hier erfahren Sie, warum starre Modelle zunehmend ausgedient haben und wie Unternehmen Flexibilität so einsetzen, dass sie nicht zur Belastung, sondern zum echten Vorteil wird. Im Zentrum der aktuellen Debatte steht weniger die Frage, ob Beschäftigte künftig grundsätzlich mehr arbeiten sollen. Vielmehr geht es darum, wer über Arbeitszeit bestimmt und wie flexibel Unternehmen und Beschäftigte ihren Alltag gestalten können. Die Bundesregierung plant, die tägliche Höchstarbeitszeit zugunsten einer wöchentlichen Betrachtung stärker zu flexibilisieren. Bereits heute erlaubt das Arbeitszeitgesetz eine Ausdehnung der täglichen Arbeitszeit auf bis zu zehn Stunden, sofern innerhalb eines bestimmten Zeitraums ein Ausgleich erfolgt.Gleichzeitigschreibt§5 ArbZG eine ununterbrochene Ruhezeit von elf Stunden vor. Genau diese Schutzmechanismen stehen nun erneut im Fokus der Diskussion. Während Arbeitgeberverbände vor allem auf mehr Spielraum bei Auftragsspitzen oder Schichtmodellen verweisen, warnen Gewerkschaften vor steigender Belastung und wachsendem Druck auf Beschäftigte. Die Auseinandersetzung entwickelt sich damit zunehmend zu einer Grundsatzfrage darüber, wie moderne Arbeit organisiert werden soll. Dabei zeigt sich längst, dass flexible Arbeitszeitmodelle nicht automatisch positiv wirken. Entscheidend ist vielmehr, wie sie ausgestaltet werden. Flexibilität erhöht die Attraktivität eines Arbeitgebers vor allem dann, wenn sie Planbarkeit und Wahlmöglichkeiten verbessert. Fehlt diese Verlässlichkeit, kann dieselbe Flexibilität schnell als Belastung wahrgenommen werden. Besonders deutlich wird das inBranchenmitschwankender Auslastung. Im Handwerk oder im Projektgeschäft können längere Arbeitstage sinnvoll sein, wenn Auftragsspitzen genutzt werden müssen. Für Beschäftigtekanndasattraktiv sein, sofern freie Tage frühzeitig planbar sind und Mehrarbeit fair ausgeglichenwird. ots Jetzt bewerben! STATION ZUKUNFt Hier wird ausprobiert. umgedacht. neu gemacht. pflege die entscheidet. 20292901_107026 Stellenmarkt

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