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Nummer 49 · 5. Dezember 2018 Wochenblatt für den Mühlenkreis · Weserspucker Die Bierpohlschule wurde mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Aus der Statistik der Stadt Minden geht hervor, dass besonders die Schulen im Stadtgebiet wahre „Energiefresser“ sind: 50 Prozent des gesamten Verbrauchs schlagen hier zu Buche. Verbrauch gesenkt, aber Kosten dennoch gestiegen Weniger Verbrauch, damit weniger Emissionen und stabile Kosten: Das sind die Kernaussagen des jetzt von der städtischen Gebäudewirtschaft vorgelegten Energieberichtes 2018 für die Stadt Minden. Energieverbrauch auf Dauer senken MINDEN. Bei den Preisen für Strom, Wasser, Gas und Nutzwärme gab es zwischen 2005 - das ist das Referenzjahr - und 2017 insgesamt nur eine geringe Kostensteigerung von circa sechs Prozent, berichtete Diplom-Ingenieur Jörn Schunk, Leiter der Gebäudewirtschaft, im jüngsten Haupt- und Finanzausschuss. Zu beobachten sei aber, dass die Strompreise noch stärker anziehen. Obwohl weniger Strom in den mehr als 100 städtischen Liegenschaften verbraucht wurde, stiegen die Kosten stetig und liegen aktuell 58,8 Prozent über den Kosten des Jahres 2005. Rund 2,694 Millionen Euro hat die Stadt Minden 2017 insgesamt für Energiekosten ausgegeben. 2005 waren es 2,485 Millionen Euro. 4.630 Megawattstunden Strom, 52.145 Kubikmeter Wasser und 20.210 Megawattstunden Heizenergie (Gas und Nutzwärme) hat die Stadt Minden 2017 bezogen. Das waren im Vergleich zu 2005 7,7 Prozent weniger Strom, 33,8 Prozent weniger Wasser und 21,6 Prozent weniger Heizenergie, die mit einem Anteil von 47,5, Prozent immer noch den größten Kostenposten bildet. Dem Strom kommt aber eine immer größere Bedeutung zu. Lag sein Anteil bei den Energiekosten 2005 noch bei 27 Prozent waren es 2017 bereits 40 Prozent. „Diese Zahlen bedeuten zusammengefasst, dass der Kohlendioxid-Ausstoß damit um 19,6 Prozent im Vergleich zu 2005 geringer ist“, so Schunk. 5.292 Tonnen waren es in 2017. Seit dem Jahr der ersten Erfassung 1994 konnten die CO2-Emissionen sogar um 51,5 Prozent gesenkt werden. Von 2018 bis 2020 rechnet die Gebäudewirtschaft mit einer erheblich besseren CO2-Bilanz, weil dann der Bezug von Ökostrom zu Buche schlägt. Damit können die Emissionen auf 3.728 Tonnen pro Jahr reduziert werden. Das entspreche einer Reduzierung im Vergleich zu 2005 um 43,4 Prozent. Erreicht werden konnte dieses gute Gesamt-Ergebnis unter anderem dadurch, dass Investitionen in effiziente Gebäudetechnik getätigt wurden, Energieeinsparungen greifen und die Bruttogrundflächen optimiert werden konnten. Dazu kommt, In der Betrachtung der Tabellen zum Heiz- und Wasserverbrauch fallen Schwankungen auf, die bei Gas und Nahwärme auf recht warme oder besonders kalte Winter, also Klimaschwankungen, sowie bei Wasser auf Leitungsschäden zurückzuführen seien, die nicht immer sofort entdeckt werden, erläutert Jörn Schunk. Das größte, weitere Einsparpotenzial sieht die Gebäudewirtschaft bei den Schulen, die mit rund 50 Prozent den größten Energieverbrauch haben. An Platz zwei steht die Verwaltung mit circa 10 Prozent. Hier werden nach der kompletten, auch energetischen Rathaussanierung weitere Einsparungen erwartet. Das im Klimaschutzkonzept gesteckte Ziel, den Kohlendioxidausstoß bis 2020 um 20 Prozent zu verringern, würde nach der aktuellen Prognose bei Weitem erreicht. Die städtische Gebäudewirtschaft verfolgt mit ihrem Energiemanagementsystem das Ziel, Energieverbrauch und -kosten langfristig zu senken, um den städtischen Haushalt zu entlasten, die Emissionsschutzauflagen einzuhalten, die Ziele des städtischen Klimaschutzkonzeptes zu erreichen und die Auflagen der Energieeinsparverordnung zu erfüllen. dass preisgünstige Lieferverträge – unter anderem auch durch gemeinsame Ausschreibungen mit dem Kreis Minden-Lübbecke – abgeschlossen werden konnten. „Damit ist es gelungen, dem Trend der steigenden Energiekosten wirkungsvoll entgegenzuwirken“, fasst Stadtkämmerer Norbert Kresse zusammen. Dennoch gab es immer wieder Spitzen bei den Kosten - so in den Jahren 2009 bis 2016. Zum Klimaschutz in Minden gehört auch, dass auch eigener Strom aus sieben Photovoltaik-Anlagen produziert wird. So konnten 2017 insgesamt 191.844 Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Selbst verbraucht wurden davon 67,72 Prozent. 61.918 Kilowattstunden speisten Stadt Minden im vergangenen Jahr in das Netz ein. Photovoltaikanlagen befinden sich unter anderen auf Dächern von Schulgebäuden, Feuerwehrgerätehäusern und Sporthallen. Dreiste Diebe haben es auf Autos abgesehen Drei Fahrzeuge in den Fokus von Kriminellen geraten / Sachschaden in allen Fällen BAD OEYNHAUSEN. Am Wochenende wurden drei Autobesitzer das Opfer von Dieben. Zunächst meldete eine Zeugin am Samstag gegen 1.30 Uhr in der Dr.-Wüstenfeld Straße einen beschädigten weißen VW Golf. Hier hatte man die Scheibe der Fahrertür aufgehebelt. Nach ersten Erkenntnissen wurde nichts entwendet. Der Sachschaden liegt bei rund 500 Euro. Ebenfalls in der Nacht zu Samstag wurde ein auf einem Parkplatz in der Brunnenstraße abgestellter weißer Ford das Ziel von Tätern. Nachdem man mit einem Pflasterstein die Scheibe der Fahrertür eingeschlagen hatte, wurde eine Geldbörse entwendet. Der Schaden wurde auf circa 700 Euro geschätzt. Am Sonntag war dann zwischen 17 und 19 Uhr ein auf dem Parkplatz des Werre- Park abgestellter 3er-BMW in dem Fokus von Dieben geraten. Da man ein Fenster vergessen hatte zu schließen, konnte man ohne Probleme den Wagen öffnen. Entwendet wurde ein Portemonnaie sowie eine Geldscheintasche. Hier wurde der Schaden auf mindestens 1.000 Euro geschätzt. Mit einem Pflasterstein wurde die Scheibe der Fahrertür eingeschlagen. Foto: Polizei


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