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Weniger Pendeln, mehr Zufriedenheit Gut ein Viertel aller Erwerbstätigen arbeitet derzeit ganz oder teilweise von zu Hause aus. Das sind knapp zwölf Millionen Menschen. Vor der Pandemie lag die Zahl bei 4,5 Millionen. Homeoffice ist somit ein fester Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Die Akzeptanz des Homeoffice liegt vor allem daran, dass Homeoffice nicht mehr – wie während der Pandemie – vom Arbeitgeber verpflichtend eingesetzt wird. Homeoffice ist inzwischen freiwillig und wird auch gern von Arbeitnehmern genutzt, die damit ihren Pendelaufwand reduzieren können. Wie eine Studie des SKL Glücksatlas zeigt, sind die Einbußen an Lebenszufriedenheit vor allem ab einer täglichen Pendelstrecke von 40 km bzw. einer Stunde Pendelzeit erheblich. Befragte, die überwiegend im Homeoffice tätig sind, waren 2022 um 0,12 Punkte zufriedener als die, die nie remote arbeiteten. „Das freiwillige Homeoffice verbessert die Glücksbilanz auch deshalb, weil es den Erwerbstätigen das mühselige Pendeln erspart“, resümiert Bernd Raffelhüschen, Professor an der Universität Freiburg und wissenschaftlicher Leiter des Glücksatlas. Vor allem Frauen achten auf eine gute Verbindung von Beruf und Privatleben. Kurze Wege von zuhause zum Arbeitsplatz sind da wichtig. Frauen pendeln deshalb seltener und kürzere Strecken als Männer. Verheiratete Frauen, die mindestens zehn Kilometer pendeln, haben ein rund 53 Euro höheres Nettoeinkommen pro Monat als Frauen, die nicht pendeln. Bei den Männern beträgt dieser Unterschied nur etwa 38 Euro. Frauen scheinen mehr darauf zu achten, dass sich das Pendeln finanziell auch wirklich lohnt. Überwiegend im Homeoffice tätige Mitarbeiter waren 2022 um 0,12 Punkte zufriedener als Berufstätige, die nie im Homeoffice arbeiten. Foto: SKL Bevor Arbeit krank macht Frühzeitig gegen psychische Belastungen und Dauerstress vorgehen Der Druck auf Arbeitnehmende steigt. Zum einen sorgen sich viele wegen der aktuellen Krisen, zum anderen führt die Arbeitsverdichtung in Zeiten der Digitalisierung zu zusätzlichem Stress. Vielen setzt das hohe Tempo in der heutigen Arbeitswelt zu. Bedenklich wird es dann, wenn aus einzelnen stressigen Phasen eine permanente Überlastung am Arbeitsplatz wird. Studien zeigen, welche Folgen dies für die psychische Gesundheit haben kann. Bei Burn-out etwa handelt es sich keineswegs um eine typische Managerkrankheit. Sie kann jeden unabhängig von Alter, Herkunft und Geschlecht betreffen. Ob durch die Sorge um den Arbeitsplatz oder erhebliche Mehrarbeit, immer mehr Menschen sind chronisch überlastet und sehen sich ihren täglichen Aufgaben nicht mehr gewachsen. Etwa einem Viertel der Arbeitnehmenden geht es derzeit schlechter als noch vor zwölf Monaten. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Global Workforce of the Future 2022“ der Adecco Group. Demnach fürchtet weltweit die Hälfte aller Arbeitnehmenden, in Zukunft ein Burn-out zu erleiden. Zusätzlich zu besseren Rahmenbedingungen im Unternehmen können Arbeitnehmende auch selbst mit ihrem Verhalten dazu beitragen, sich vor einer Überlastung zu schützen. „Ein Schlüsselaspekt für psychisches Wohlbefinden und beruflichen Erfolg ist das Setzen von Prioritäten“, sagt Vera Vogel, Personalchefin bei Adecco Deutschland. Wer sich täglich ein paar Minuten Zeit nimmt, Aufgaben zu ordnen und nacheinander abzuarbeiten, kommt besser durch den Arbeitstag. Beschäftige sollten Qualität nicht mit Quantität verwechseln. Wer zu viel Arbeit zugeteilt bekommt, sollte sich rechtzeitig melden und auch mal „Nein“ sagen. Am besten lässt sich drohenden Überlastungssituationen durch frühzeitige Gespräche im Team und mit Vorgesetzten vorbeugen. „In einer Vertrauenskultur im Unternehmen entsteht eine offene und gesunde Arbeitsatmosphäre“, so Vera Vogel weiter. Laut der Studie beanspruchen nur 33 Prozent der Arbeitnehmenden alle ihnen zustehende Urlaubstage und lediglich 17 Prozent einen Krankheitstag, wenn sie sich geistig und emotional unwohl fühlen. Für ein besseres Wohlbefinden am Arbeitsplatz empfiehlt es sich jedoch, die Möglichkeiten für Urlaub und Pausen aktiv zu nutzen. djd Prioritäten setzen für mehr beruflichen Erfolg Nachhaltig mobil auf zwei Rädern Aktive Bewegung mit dem Fahrrad hält fit, macht Spaß und ist zudem ein persönlicher Beitrag zum Umweltschutz. Denn mit dem Umstieg vom Auto aufs Bike lassen sich nachhaltig Emissionen einsparen – in der Freizeit ebenso wie auf dem Weg zur Arbeit. Laut einer aktuellen Umfrage wünscht sich mit 59 Prozent eine klare Mehrheit der Arbeitnehmenden in Deutschland von ihrem Unternehmen ein DienstradAngebot. Davon profitieren alle: Der Arbeitgeber stellt das Zweirad zur Verfügung, die Mitarbeiter können sich über günstige Konditionen freuen und das Bike auch für private Fahrten nutzen. Passionierte Radler sind bei fast jedem Wetter mit Muskelkraft oder elektrischer Unterstützung auf dem E-Bike unterwegs. Der Wunsch, einen persönlichen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, steht beim Umstieg von vier auf zwei Rädern für viele im Mittelpunkt. Fast die Hälfte der Befragten kann sich demnach vorstellen, künftig auf ein Dienstrad umzusteigen. Vor allem die jüngere Generation sieht das Dienstrad als wichtigen Benefit an. Zu diesen weiteren Resultaten kommt die von Lease a Bike in Auftrag gegebene Onlinestudie, für die Statista 1.000 Erwerbstätige im Alter von 18 bis 67 Jahren befragte. djd Auszubildende (m/w/d) • Elektroniker für Betriebstechnik • Fachinformatiker für Systemintegration • Industriekaufleute • Industriemechaniker • Technische Produktdesigner • Zerspanungsmechaniker Wir bieten Dir: • eine abwechslungsreiche Ausbildung • eine gute Arbeitsatmosphäre • eine attraktive Ausbildungsvergütung • eine 35-Stunden-Woche • diverse Weiterbildungsmöglichkeiten • eine individuelle Förderung Meine Zukunft – Meine Ausbildung Bewirb Dich jetzt für den 01.08.2023! Deine Chancen: • individuelle Einarbeitung in ein motiviertes und dynamisches Team • gemeinschaftsorientierte Unternehmenskultur, flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege • attraktive Zusatzleistungen, wie Betriebsbistro mit frischen und subventionierten Mahlzeiten oder Betriebsfeiern wie z.B. 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April -AnzeigensonderveröffentlichungWS−643875_A WS−646375_A WS−646426_A WS−646466_A

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