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Flora, Fauna und viel mehr Von Moor- und Naturführungen, über Lehrerfortbildungen bis zum Osterferienprogramm bietet das Team des Besucherzentrum Moorhus abwechslungsreiche Veranstaltungen für Groß und Klein. Alle Termine aus dem Programmheft für das erste Halbjahr 2023 sind ab sofort online finden. LÜBBECKE. Nach einer Winterpause im Januar startet das Programm im Februar mit einer „Winterwanderung von Turm zu Turm“ am Sonntag, 5. Februar ab 9.30 Uhr. Für Jugendliche und Erwachsene wird am Samstag, 11. Februar der Kreativ-Workshop „Buch binden“ angeboten. Für Lehrkräfte und Erzieher sind zwei BNE-Fortbildungen im Programm. Am Donnerstag, 30. März informiert und unterstützt das BNE-Team bei „Artenvielfalt rund ums Schulgelände“ bei der Realisierung eines Schulgartens sowie bei der Umsetzung von Pflanzenfarbenund Gemüseprojekten. Bei der BNE-Fortbildung „Lernort Bauernhof und nachhaltige Ernährung in Unterricht und Schule“ am Donnerstag, 11. Mai wird in verschiedenen Workshops für systematische Zusammenhänge sensibilisiert und nützliches Hintergrundwissen sowie praktische Methoden vermittelt. In den Osterferien können Kinder zwischen acht und zwölf Jahren beim BNE-Team („Bildung für nachhaltige Entwicklung“) abwechslungsreiche Aktionen besuchen, wie die „Schokoreise“, einen Upcycling-Kreativworkshop oder die „Bienenkerzenwerkstatt“. Am 4. und 11. Juni bildet die Moorhexe Kinder zwischen sechs und zehn Jahren bei einem zweiteiligen Lehrgang zu Nachwuchsmoorhexen aus. Neben ein bisschen Magie erfahren die Kinder, welche besonderen Tiere und Pflanzen im Großen Torfmoor leben und warum Moore wichtig für unser Klima sind. Bei den Moorführungen stehen die ökologischen Besonderheiten, Flora und Fauna und die Klimabedeutung des Großen Torfmoores im Mittelpunkt. Aber auch das Erleben des frühmorgendlichen erwachenden Moors, „Brainwalking“ und ein Eltern-Kind-Moorerlebnis sind im Programm zu finden. Um Ressourcen wie Papier und Wasser zu schonen wird das Halbjahresprogramm erstmals nur noch online auf der Moorhus-Homepage veröffentlicht. Damit trägt das Moorhus-Team ein Stückchen zum globalen Nachhaltigkeitsziel Nummer 12 „Nachhaltiger Konsum“ bei. Anmeldungen für alle Veranstaltungen werden ab sofort telefonisch im NABU Besucherzentrum Moorhus, Frotheimer Straße 57a in Lübbecke-Gehlenbeck, unter (05741) 2409505 und per EMail an kontakt@moorhus.eu angenommen. Pro Person und Aktion wird eine Kursgebühr erhoben. Um eine Anmeldung bis spätestens drei Werktage im Voraus wird gebeten. Alle Termine des Veranstaltungsprogramms unter www.moorhus.eu. Das Moorhus-Team um Ute Halstenberg, Max Kischkel, Linda Olenberg, Ramona Gieseking freuen sich auf viele spannende Veranstaltungen 2023. Foto: Lambert/NABU Heidmeyer gewinnt WM Stemweder Tänzerinnen in den USA STEMWEDE. Mit einem Weltmeistertitel in der Tasche ist Cornelia Heidmeyer aus dem Südwesten der USA nach Hause zurückgekehrt. Der Tänzerin der In Motion Dancers des TuS Oppendorf gelang damit eine echte Sensation. Doch nicht nur sie, sondern auch zwei Mitstreiterinnen aus der Tanzabteilung des Oppendorfer Vereins glänzten bei den Weltmeisterschaften im Country Westerntanz in Phoenix, Arizona: Ulrike Brackmann und Bärbel Luckow Dancers konnten mit einem dritten und vierten Platz ebenfalls überzeugen. Trainer Dieter Sander, der die Frauen in die USA begleitete, ist mächtig stolz auf diese brillanten Leistungen seiner Schützlinge. Auf dem Programm der Weltmeisterschaften stand Classic Line Dance. „Die Auftritte der drei In Motion Dancers waren gut. Bei der Siegerehrung wurde dann klar, was sie erreicht haben: einen Weltmeistertitel in der Kategorie Novice Diamond und weitere gute Platzierungen.“ „Es war für mich ein überwältigendes Erlebnis“, sagt Heidmeyer, die auch nach einigen Tagen Abstand kaum Worte findet, die Gefühle bei der Siegerehrung zu beschreiben. Gleich danach durfte sie bei der Siegerehrung in der Kategorie Novice Crystal noch einmal aufs Podest, denn dort hatte sie den dritten Platz ertanzt. Ulrike Brackmann und Bärbel Luckow starteten in der Kategorie Newcomer Gold. „Beide zeigten im Wettbewerb tolle Leistungen, die mit einem dritten Platz für Ulrike Brackmann und einen vierten Platz für Bärbel Luckow belohnt wurden“, sagt Dieter Sander. „Aufgrund der Zuschauerreaktionen und nach der Analyse unserer individuellen Wettbewerbsvideos sind wir mit unseren gezeigten Leistungen sehr zufrieden,“ urteilen die Tänzerinnen. WB In den USA erfolgreich: Bärbel Luckow (v.l.), Ulrike Brackmann und Cornelia Heidmeyer. Trauer braucht Vertrauen Im Trauerfall gibt es einiges zu beachten. Nicht immer ist es leicht den Überblick zu behalten. Auch einige Irrtümer halten sich hartnäckig. Stephan Neuser ist Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter. Immer wieder muss er sich mit beliebten Irrtümern rund um das Thema Bestattung auseinandersetzen. Dabei zeigt sich, dass Menschen bei der Beauftragung einer Bestattung ein wesentlich geringeres Preisgefühl haben als bei Produkten und Waren des täglichen Bedarfes. Um nicht von den wenigen schwarzen Schafen der Branche übervorteilt zu werden, rät Stephan Neuser dazu, auf den Gesamteindruck beim Beratungsgespräch und den Kontakt mit dem Bestatter zu achten: „Ich muss mich als Bestattungsvorsorgender oder gar als Trauernder persönlich angenommen und umfänglich auch hinsichtlich der Kosten informiert wissen.“ Erster Irrtum: „Eine Erdbestattung ist teurer als eine Feuerbestattung“ Welche der beiden Bestattungsformen man wählt, sollte man aufgrund der persönlichen Überzeugung entscheiden und nicht nur aufgrund des Preises. Zwar sei die Feuerbestattung besonders bei den nachgelagerten Kosten oft etwas günstiger, doch die Erdbestattung müsse nicht zwangsläufig teurer sein. Kosten, etwa für die hygienische Versorgung des Verstorbenen, und weitere Dienstleistungen des Bestatters seien gleich. Zweiter Irrtum: „Im Internet kann man Preise gut vergleichen“ Preisvergleiche sind wichtig, sagt Stephan Neuser, doch man muss sich darüber im Klaren sein, dass es immer auch starke regionale Unterschiede gibt – besonders was die Friedhöfe, Friedhofsgebühren, die Grabpflege und andere Leistungen im Zusammenhang mit der Bestattung angeht. Diese regionalen Gegebenheiten kennen Bestatter vor Ort einfach besser. Pauschalangebote „all inclusive“ sind in jedem Fall mit Vorsicht zu genießen und es besteht die Gefahr von Abholungen Verstorbener in Sammeltransporten, der Überführung in weit entfernte Krematorien und anderen unseriösen Praktiken. Dritter Irrtum: „Ich lasse mich anonym bestatten und möchte meinen Kindern nicht zur Last fallen“ Es berührt zu hören, dass ältere Menschen aus einer falsch verstandenen Rücksicht auf ihre erwachsenen Kinder meinen, mit einer anonymen Bestattung diesen einen Gefallen zu tun, nur, weil sie vielleicht weiter entfernt wohnen. Das Gegenteil ist der Fall: Menschen brauchen gerade wenn sie weit entfernt wohnen Orte, die an die Kindheit, die Verwandten und die Vorfahren erinnern. Viele wissen nicht, dass es inzwischen auf vielen Friedhöfen pflegefreie Gemeinschaftsgrabanlagen gibt, die eine individuelle Grabpflege entbehrlich machen. Ferner gibt es Kolumbarien und Grabeskirchen, die einen würdigen Ort des Gedenkens ermöglichen, ohne die Toten im anonymen Nichts der grünen Wiese verschwinden zu lassen. Foto: Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. Le t z te Ru he u nte r e h r w ü r d igen Bäu men Hol lw i n ke l 2 | 32361 P r. Olde ndor f | Te l .: 0574 3 - 9302993 w w w. hol lw i n ke l-r u he wa ld .de | r u he wa ld@hol lw i n ke l .de Eine würdige Erinnerung an die Individualität eines Menschen. www.herzzeilen.de -AnzeigensonderveröffentlichungRat & Hilfe im Trauerfall Kompetente Partner in schweren Zeiten WS−645348_A WS−645762_A WS−646265_A WS−646351_A Weserspucker · Wochenblatt für den Mühlenkreis Nummer 3 · 21. Januar 2023

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